Kraftnahrung der Bienen
Energie pur
Blütenpollen sind ein wahres Kraftpaket.
Als wertvolles Lebensmittel zur täglichen Nahrungsergänzung
werden sie immer beliebter.
Pollen oder Blütenstaub, die
mikroskopisch kleinen männlichen Samenzellen einer Blüte,
enthalten die wesentlichen Bausteine der Zelle und sind
damit Ursprung für neues pflanzliches Leben.
Blütenpollen sind hilfreich bei Abspannung, erschöpften
Nerven, zur Stärkung nach Krankheiten, leistungsstärkend
bei erhöhter Anspannung in Schule, Studium, und Beruf und
für Sportler.
Sie wirken aufbauend, kräftigend und erhöhen die Vitalität.
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Herkunft
Pollen sind die männlichen Keimzellen der Blütenpflanzen
und werden in den Staubgefäßen der Blüte produziert. Wenn
die Biene eine Blüte besucht, bleiben die Pollenkörner in
ihrem Haarkleid haften.
Mit Hilfe der an den Beinen ausgebildeten sogenannten
Pollenkämme werden sie aus dem Haarkleid ausgebürstet und
in die Pollenkörbchen der Beine befördert. Um den Pollen
klebriger zu machen, wird noch eine kleine Menge Nektar
oder Honig beigefügt. Als sogenannte "Pollenhöschen" werden
sie anschließend in den Stock eingetragen und in den Zellen
der Bienenwabe eingelagert.
Inhaltsstoffe
Blütenpollen enthalten alle Stoffe, die der menschliche
Organismus zum Leben braucht. Die Zusammensetzung des
Pollens hängt von seiner pflanzlichen Herkunft ab.
An wichtigen Inhaltsstoffen findet man: Eiweiß, Fett,
Kohlenhydrate, Rohfaserstoffe, Mineralstoffe, Vitamine,
Spurenelemente, Aroma-, Wuchs- und antibiotische Stoffe
sowie hormonartig wirkende Substanzen. Kohlenhydrate
bilden in den meisten Pollenarten den Hauptbestandteil der
Trockenmasse. Fructose, Glucose und Saccharose sind die
wichtigsten enthaltenen Zuckerarten. Daneben finden sich
aber auch noch eine Reihe anderer Ein- und Mehrfachzucker
sowie Stärke. Der Fettgehalt schwankt von Pollenart zu
Pollenart sehr stark.
Pollenfette bestehen bis zu 45% aus
den drei wichtigsten mehrfach ungesättigten Fettsäuren,
Linol-, Linolen- und Arachidonsäure. Diese essentiellen
Fettsäuren sind wichtig für den Cholesterinstoffwechsel,
den Aufbau von Zellmembranen und Enzymen und können vom
menschlichen Organismus nicht selbst hergestellt werden.
Pollen enthält alle für die menschliche Ernährung wichtigen
Aminosäuren in Form von Eiweißverbindungen oder in freier
Form. Pollen ist reich an verschiedenen Vitaminen. Die
wichtigsten sind Provitamin A, Vitamin C, E und Vitamine
der "B"-Gruppe. In kleineren Mengen kommen noch weitere
Vitamine vor.
Auf verschiedene Bakteriengruppen (Salmonella, Proteus, Coli)
hat Pollen hemmende Eigenschaften.
Aufbereitung und Lagerung

Pollensammeln erfordert größte Reinlichkeit. Frischpollen
ist ein sehr leicht verderbliches Produkt mit einem
Wassergehalt von 20 bis 35% und muss zur Konservierung
entweder bis auf einen Restwassergehalt von 5 bis 8%
getrocknet oder tiefgekühlt werden. Die Trocknung soll bei
einer Temperatur zwischen 30-40 Grad erfolgen und in 2 bis
3 Tagen abgeschlossen sein. Bei höheren Temperaturen
würden die wertvollen Inhaltsstoffe des Pollens zerstört.
Mit stärkeren Verlusten an ätherischen Ölen ist bereits ab
einer Temperatur von 30 Grad zu rechnen.
Der Pollen sollte kühl und trocken, gut verschlossen und
dunkel gelagert werden. Bei längerer Aufbewahrung ist zu
beachten, dass der Pollen durch den Fettanteil ranzig und
damit für den menschlichen Genuss ungeeignet werden kann.
Tiefgekühlter Frischpollen muss nach dem Auftauen innerhalb
kürzester Zeit verbraucht werden. Verschimmelter Pollen ist
für den menschlichen und tierischen Genuss durch die
Bildung zum Teil hochgiftiger Pilztoxine ungeeignet und zu
vernichten.
Wirkung und Anwendung
Aufgrund seiner Inhaltsstoffe ist Pollen ein gutes Mittel
zur Stärkung der Widerstandskraft des Körpers.
Bei regelmäßigem Genuss kann er einen Mangel an
essentiellen Aminosäuren, Vitaminen, Mineralien und
Spurenelementen in der Nahrung ausgleichen.
Die Tagesdosis (Richtwert) beträgt etwa 20 Gramm (= 2
Teelöffel Trockenpollen).
Für Diabetiker ist Pollen nicht zu empfehlen, da er den
Blutzuckerspiegel erhöht, ebenso kann es bei Magenübersäuerungen anfangs zu Problemen kommen.
Vorsicht Allergiker!
Bienenprodukte sind potenzielle Reizstoffe, die bei
Allergikern lebensbedrohliche Situationen auslösen können.
Deshalb sollten sie vor der Verwendung den Rat eines
Heilpraktikers oder Arztes einholen.
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